Krankheiten und Heilkräuter





BORRELIOSE:

Stadien der Borreliose:
Stadium 1: Das ist die Zeit der ersten 4 Wochen nach der Infektion
Stadium 2: Das ist die Zeit nach 1 Monat bis zum 6 Monat nach der Infektion. In dieser Zeit manifestiert sich die Borreliose im Körper. Das Immunsystem versucht gegen diese Infektion anzukämpfen.
Stadium 3: Das ist die Zeit nach dem 6 Monat der Infektion. Die Borreliose ist zu einer chronischen Borreliose geworden, da das Immunsystem die Krankheit nicht bezwingen konnte.

Man unterscheidet heute zwischen 2 Arten der Borreliose:
1. Die GELENKSBORRELIOSE
Von einer Gelenksborreliose spricht man dann, wenn sich die Erreger in den Gelenken ansiedeln und es dadurch zu Gelenksschmerzen kommt.
2. Die NEUROBORRELIOSE
In diesem Fall treten die Beschwerden auch im Bereich der Nerven auf, es kommt zu neuropathischen Schmerzen oder Sensibilitätsstörungen

Beschwerdebild der Borreliose:
Die Borreliose kann mit einer Fülle von Beschwerden einhergehen:
Keine körperliche Belastbarkeit, Erschöpfung, Ermüdung, Fieber, Frösteln, Halsschmerzen, angeschwollene Lymphknoten im Bereich der Halsmuskulatur, Kopfscherzen, Kopfdruck, Nackensteifigkeit, wandernde Gelenksschmerzen, Herzklopfen, Herzrasen, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, Depression, Benommenheit, verschwommenes Sehen, Tinnitus, Erkrankung des Herzmuskels, Schwindelzustände…….

Schulmedizinische Therapie der Borreliose:
2-6 Wochen lange Antibiotikatherapie mit Doxycyclin oder Amocycillin. Bei einer Spätinfektion wird eine intravenöse Gabe von Cephalosporinen empfohlen.

Naturheilkundliche Therapie der Borreliose:
Grundvoraussetzung einer naturheilkundlichen Therapie der Borreliose ist das Milieu des Körpers. Der innere Zustand des Körpers hat einen wichtigen Einfluss darauf welche Organismen sich hier wohlfühlen und welche nicht. So ist eine Verbesserung des Körpermilieus durch Entschlackung, Entgiftung, und eine PH Korrektur des Körpers durch eine gesunde Ernährung eine der wichtigsten Grundvoraussetzungen für die Gesundung auch bei der Borreliose.
Das heißt:
1. Ausreichend Trinken pro 20 kg Körpergewicht 1 Liter Wasser.
2. Führen sie dem Körper nach Möglichkeit keine weiteren Giftstoffe zu. Entgiften sie ihren Körper von Schwermetallen, Lösungsmitteln und künstlichen Aromen mit Chlorella Algen, Zeolith etc.
3. Regulieren sie den Säure-Basen-Haushalt ihres Körpers mit einer gesunden vitalstoffreichen vollwertigen artgerechten Ernährung ohne Konservierungsstoffe, raffiniertem weißen Zucker, Koffein, Nikotin zu viel Fleisch aus der Masttierhaltung und Kuhmilchprodukten.
4. Durch eine Vitalstoffanalyse lassen sich Mängel im Körper gut feststellen. Eine Substitution aller Vitamine, Spurenelemente, Mineralstoffe und Aminosäuren ist für das Immunsystem extrem wichtig
Die Regeneration des Darmes und die Wiederherstellung einer guten Darmfunktion ist daher eines der wichtigsten Angelegenheiten um einer Borreliose Infektion Herr zu werden.
Pflanzliche Mittel der Borreliose Therapie:

1. Wilde Karde:
Sie gilt als eine der Leitpflanzen in der Borreliose Therapie. Die Karde erfasst die Borrelien im Körpergewebe jedoch nicht gut in den roten Blutkörperchen.
2. Artemisia Annua:
Die Artemisia eliminiert Parasiten aus dem Blut daher auch die Borrelien.
3. Schwarznuss, Nelke und Helmkraut:
Bei einer Borreliose sind vielfach auch Co Erreger wie Babesien, Erlichien, Chlamydien, Rickettsien und Bartonella anzutreffen. Dafür hat sich eine Kombination aus der Schwarznuss der Nelke und des Helmkrauts bewährt.
4. Andrografis:
Gegen die Co-Infektionen bei einer Borreliose und gegen Spirochäten.
5. Katzenkralle:
Stärkt das Immunsystem und hat eine gute Wirkung gegen Borrelien und alle Co-Infektionen.

EIGENBLUTTHERAPIE:
Mit einer Eigenbluttherapie wird das Immunsystem stimuliert und somit natürlich die Regulationsfähigkeit des ganzen Körpers.

HYPERTHERMIE/FIEBERTHERAPIE:
Borrelien können Fieber schlecht aushalten. Bei einer Temperatur von 41.6 Grad sterben sie ab. Gleichzeitig aktiviert die erhöhte Temperatur die körpereigenen Fress- und Killerzellen, die dann das Bakterium eliminieren können.

PC SAMENTO, PC NONI, POLYGONUM und SMILAX GLABA:
Bekämpft wirksam alle Co-Infektionen der Borreliose

VITAMIN C und SALZ THERAPIE:
Eine Hochdosis Vitamin C Therapie ist in der Naturheilkunde ein anerkanntes Verfahren zur reduktion des oxidativen Stresses. Die Vitamin C Therapie verbessert daher das Immunsystem.
Die Hochdosis Salz Therapie (1 Teelöffel gutes Stein/Meersalz mit einem ¼ Liter Wasser täglich eine ½ Stunde vor dem Frühstück) bewirkt eine Milieuregulation des Körpers, wodurch die Borrelien in Mitleidenschaft gezogen werden. Borrelien fühlen sich im Basischen Milieu unwohl.

Die ISOPATHIE: (Sanum-Therapie):
Leitmittel: Fortakehl, Notakehl, Mucokehl und Nigersan sowie Sanukehl Brucel (bei Lyme-Borreliose) und Sanukehl Coli (bei Neuroborreliose)

Die RIZOLTHERAPIE:
Die Rizol Therapie erhöht den Sauerstoff im Organismus ohne die Darmflora dabei zu zerstören. Für die meisten Keime ist das das Todesurteil sie sterben ab. Um ausreichend Sauerstoff in den Körper zu bringen, wird Rizinus- und Olivenöl mit Ozon aus Luftsauerstoff angereichert. Mit Wasser vermischt werden diese tropfenweise eingenommen. Die bekanntesten sind: Rizol Zeta, Rizol Delta oder Rizol Yota

Die NOSODENTHERAPIE:
Nosoden sind homöopathische Präparate, die aus sterilisierten Krankheitsprodukten hergestellt werden. Sie sollen den Heilungsprozess bei Krankheiten in Gang bringen.

Eine erfolgreiche Behandlung der Borreliose ist möglich, erfordert aber Disziplin und Durchhaltevermögen und dauert in der Regel 1-2 Jahre und sollte immer von einem erfahrenen Arzt, Heilpraktiker oder Therapeuten begleitet werden.



BLUTDRUCK

Man unterscheidet zwischen einem zu hohen und einem zu niedrigen Blutdruck.

Blutdruck zu hoch:
Erhöhte Blutdruckwerte verursachen zunächst Kopfschmerzen, und Schwindelgefühl.
Daher wird ein zu hoher Blutdruck meistens erst viel zu spät wahrgenommen.
Natürlich birgt das ein enormes Risiko. Es kann zu Schlaganfall, Herzinfarkt und Nierenversagen kommen.
In sehr vielen Fällen ist die Ursache eines zu hohen Blutdrucks eine falsche Ernährung
und vor allem mangelnde Bewegung.
Vielfach wird uns erklärt das ein zu hoher Blutdruck nur mit Tabletten behandelt
werden kann. Aus meiner Erfahrung als Naturheiltherapeut kann ich ihnen sagen das
viele Menschen es geschafft haben durch Ernährungsumstellung und täglicher Bewegungden Blutdruck wieder natürlich zu senken.

Was verursacht einen zu hohen Blutdruck:
- Erhöhter Kaffeekonsum (mehr als 2 Tassen täglich)
- Rauchen
- Bewegungsmangel
- Stress
- Übergewicht
- Verzehr von Industriefetten und Ölen
- Verzehr von raffinierten Kohlenhydraten
- Hoher raffinierter Zuckerkonsum


Buchtipp: Bluthochdruck regulieren nach Dr. Georg Schnitzer

Kräuter:
Weißdorn, Mistel, Mariendistel

Blutdruck zu niedrig:
Ein zu niedriger Blutdruck macht sich durch Müdigkeit, Konzentrationsschwäche,
kalte Füße aber auch durch Schwindelanfälle bemerkbar. Im Gegensatz zu einem
zu hohen Blutdruck sollte ein zu niedriger nur dann behandelt werden, wenn er ständig
auftritt.
Versuchen sie kalte Duschen, Sport an der frischen Luft und trinken sie ausreichend
Flüssigkeit (Wasser, Tees).



BLÄHUNGEN

Häufig stecken harmlose Ursachen hinter den Blähungen, viele haben aber
mit unserer Ernährung zu tun.
Zu fettes, reichhaltiges oder süßes Essen oder kohlensäurehältige Getränke.
Die Nahrung wird da meistens zu schnell hinuntergeschluckt nicht vollständig
zerkleinert und führt dadurch zu Gärungsprozessen im Darm.

In vielen Fällen gibt es aber durch zu hohen Milchkonsum (tierische Milch)
verschleimungen in den Gallengängen, und dadurch gelangt die Gallenflüssigkeit
die in der Leber gebildet wird nicht mehr vollständig hinunter in den Darm.
Auch durch dieses Problem kann es zu Blähungen kommen.

Was sollten sie bei Blähungen ändern:

- In Ruhe und langsam essen
- Trinken sie nicht zuviel zu den Mahlzeiten
- Bewegung regt den Darm an, daher nach dem Essen spaziern gehen

Kräuter:
Haronga, Kümmel, Fenchel, Anis, Kamille



BLASENENTZÜNDUNG


Stark riechender, trüb verfärbter Urin, vermehrter Harndrang, unter Schmerzen urinieren, das sind alles Zeichen einer Blasenentzündung.
Eine Blasenentzündung wird meistens durch Bakterien aus der Scheide oder dem Darm
verursacht. Vor allem bei Frauen, da die Harnröhre mit ca. 4cm sehr kurz ist, wandern
die Bakterien leicht in die Blase.
Vielfach wird eine Blasenentzündung auch durch zuwenig Flüssigkeitszufuhr ausgelöst.
Trinken sie täglich 3% ihres eigenen Körpergewichtes.
In vielen Fällen geht die Entzündung durch viel Trinken binnen 2-3 Tagen wieder weg.

Kräuter:
Orthosyphon (kommt aus Indien), Ackerschachtelhalm (Zinnkraut), Goldrute, Preiselbeere
Birkenblätter.


BRONCHITIS

Eine Bronhitis tritt meistens im Zusammenhang mit einer Erkältung auf und wird durch
Bakterien und Viren verursacht. Es beginnt mit einem Reizhusten und Schmerzen in
der Brust. Nach 3-5 Tagen kann der festsitzende Schleim meistens abgehustet werden.

Was soll man tun:
- viel trinken vor allem warme Getränke (keine tierische Milch)
- mit Steinsalz inhalieren (Salzsole ansetzten)
- während der Bronhitis nicht rauchen
- viel Vitamin C zu sich nehmen

Kräuter:
Fichtenwipfel Sirup, Thymian, Salbei, Spitzwegerich, Schwarzkümmel, Neem